Deutsche Doggen

                                          ... sind anders

 

Doggenhündin Mausi

Die Deutsche Doggenhündin Mausi ist was ganz Besonderes. Diese Dogge verbrachte ihre Sozialisierungsphase hinter Gittern. Aber aus der Doggenhündin ist ein netter Hund geworden. Nicht immer - aber immer öfter...

Doggenhaltung

Doggen sind anders. Daher sollte man Einiges bei der Doggenhaltung beachten. Was muss man über Doggenwelpen wissen und sind Doggen eigen?

Doggen in Not

Unter diesem Menuepunkt verbirgt sich die Vorstellung einiger Doggen, die in Not geraten sind, ein neues zu Hause suchen und über eine Doggen-Nothilfe-Organistaion vermittelt werden.

Doggenhaltung

Die Haltung von Deutschen Doggen ist etwas spezieller, als von vielen anderen Hunderassen. Doggen sind nicht für eine Draußenhaltung geeignet. Und das hauptsächlich aus zwei Gründen: Deutsche Doggen haben ein sehr kurzes Fell, ohne Unterwolle, und Doggen sind sehr sensibel und brauchen den direkten Anschluß an ihre Familie - immer. Wer sich also einen großen, imposanten Hund, zum Schutze des Grundstückes, halten möchte, der sollte, anstatt einer Deutschen Dogge, lieber auf einen Herdenschutzhund ausweichen.

Auch müssen Doggen, und auch andere sehr große Hunde, ein weiches Lager haben. Liegen diese schweren Hunde zu hart bekommen sie Liegeschwielen, die sich entzünden können. Eine einfache Hundedecke reicht für Deutsche Doggen nicht aus. Eine weiche Matratze oder ein spezielles Hundebett aus viskoelastischem Schaumstoff ist für die sanften Riesen eher geeignet. Bedenken Sie, dass Deutsche Doggen 60-90 kg schwer werden. Meine eigene Great Dane ist z.B. etwas schwerer als ich, und da ist es nur fair, dass sie genauso weich liegen darf wie ich.

Das Haus, in dem Doggen leben, sollte nicht zu beengt sein, denn Deutsche Doggen sind nicht nur hoch, sondern auch lang. Die Dogge muss sich ungehindert drehen können, was in einem engen Flur z.B. nicht möglich ist. Das macht der Dogge, wenn sie ein Junghund ist, nichts aus. Aber ältere oder alte Doggen können mit dem Rücken Probleme bekommen und dann sind diese Wendemannöver nicht mehr möglich.

Weiterhin gehören zu den Haltungsbedingungen für Dänische Doggen (wie die Deutsche Dogge auch genannt wird) ein entsprechend großes Auto, die Tatsache, dass sie besser ebenerdig wohnen sollten und ein etwas größerer finanzieller Spielraum. Denn nicht nur, dass Doggen mehr fressen, als ein Mops, sondern auch die tierärztliche Versorgung ist immer teurer, als bei einem Kleinhund (da die meisten Medikamente per Gewicht verabreicht werden). Aufpassen muss man dabei allerdings, wenn es um eine Narkose geht. Dann darf der Tierarzt die Dogge nicht nach Gewicht narkotisieren.

Doggenhaltung sollte gut geplant werden. Man sollte sich vorher überlegen, ob die Nachbarn, wenn der Hund erwachsen ist, mit tiefer Stimme Passanten am Gartenzaun verbellt, immer noch erwünscht ist. Deutsche Doggen sind zum Teil Lagerhunde und recht territorial, daher gibt es immer wieder Fälle, wo sich Nachbarn bedroht fühlen und die Dogge dann abgeschafft werden muss. Besonders, wenn es z.B. ein Reihenhaus ist, wo beengte Verhältnisse herrschen.

Doggenwelpen bedürfen einer sehr sorgsamen Aufzucht. Zum Einen wegen ihres Gemütes und zum Anderen des schnellen Wachstums wegen. Wenn junge Doggen nicht sorgsam sozialisiert werden, können sie sehr anstrengend werden, wenn sie eine erwachsene Deutsche Dogge geworden sind. Daher sollte man das erste Doggenjahr sorgfältig planen. Welpenspielgruppen unter adäquater Aufsicht stehen genauso an der Tagesordnung, wie kurze Ausflüge in die Stadt. Kein Geräusch, kein Objekt sollte der Dogge fremd sein, wenn die Great Dane groß ist. Jeder Mensch, ob erwachsen, Kleinkind, schreiendes Baby, Rollstuhlfahrer oder anders gehbehindert, sollte für die Deutsche Dogge selbstverständlich werden. Das ist der Optimalfall, damit Sie eine ausgeglichene Dogge haben, die sich nicht erschreckt, wenn etwas mal "anders" aussieht. Jede Hunderasse sollte der Doggenwelpe kennenlernen, damit es zu keinen Kommunikationsschwierigkeiten kommt, wenn z.B. eine Bulldogge, aufgebaut wie ein Bodybuilder, schnaufend auf die Dogge zugelaufen kommt. Auch Kleinhunde müssen dem Doggenwelpen als Hunde "vorgestellt" werden, damit diese Hundezwerge nicht ins Beuteschema fallen. Körperlich dürfen Sie mit einem Doggenwelpen nicht viel anstellen. Lieber oft am Tage kurze Spaziergänge, zunächst 10 Minuten, dann je 15 Minuten, 20 Minuten und so fort. Dies steigern Sie langsam von Monat zu Monat. Auch wenn die junge Dogge mit etwa einem halben Jahr schon so groß ist wie ein Schäferhund, darf sie dennoch nicht so viel bewegt werden. Solange Deutsche Doggen im Wachstum sind gilt dies, denn ansonsten werden die wachsenden Knochen von den übermäßig aufgebauten Muskeln auseinandergezogen. Ab dem ersten Lebensjahr dürfen Sie ihren Doggen-Teeni schrittweise mehr auslasten und auch langsam neben dem Fahrrad laufen lassen (hierbei beachten Sie aber auch, dass es Schritt für Schritt gesteigert wird und dass die Dogge nur im Trab läuft - gallopieren halten Deutsche Doggen nicht lange durch).

Das Doggenwesen ist etwas ganz Besonderes. Denn zum Einen haben Doggen das sensible Wesen der Windhunde geerbt und zum Anderen tragen Deutsche Doggen mutiges Molosserblut in sich. Daher holt man sich mit einer Dogge quasi 2 Hunde ins Haus. Obwohl Doggen von ihrem Aussehen her dem Wolf gar nicht mehr ähneln, sind sie vom Gemüt her aber näher an diesem Urahn dran als viele andere Hunderassen. So ängstlich wie Doggen und Wölfe in fremden Situationen sein können, so mutig sind beide, wenn es um ihr Territorium oder das Rudel geht. Auch sind Doggenhündinnen sehr hormongesteuert. Sie meinen sie sind während der Läufigkeit sowie kurz davor und danach "sehr wichtig". Ähnlich der Alpha-Wölfin wollen Doggenhündinnen dann meist keine anderen Hündinnen neben sich. Scheinschwangerschaften sind bei Doggenhündinnen häufig sehr ausgeprägt, und auch hierbei leben sich die verückten Doggen richtig aus. Deutsche Doggen sind vom Wesen her wirklich noch sehr ursprünglich. So habe ich Doggenhündinnen erlebt, die aus schlechter Haltung stammten, die einfach keine Läufigkeit bekommen haben. Genau wie in der Natur, wo es in schlechten Zeiten ebenfalls zu einem Geburtenstopp kommt. Lustig ist es, wenn Deutsche Doggen "schnurren". Nun bin ich nicht ganz sicher, ob die Doggen, die ich kenne und die dies tun, nur die Katzen mit denen sie zusammenleben imitieren, oder ob es auch ohne Katzen passiert. Es hört sich wie ein "Rollern" an und könnte mit einem leisen Knurren verwechselt werden. Die Doggen machen dies immer nur in Zusammenhang mit gestreichelt werden und wohlsein. Mein Fazit: Deutsche Doggen haben ein wunderbares Wesen, wenn man sie sich entfalten läßt.

Wollen Sie noch mehr über Doggen allgemein erfahren, über weitere Eigenarten von den sanften Riesen, Einzelheiten zur Doggenaufzucht oder Interessantes über Doggenzüchter und was an dem Farbschlag blaue Doggen besonders ist, dann besuchen Sie nachfolgende Seite: Doggen Allgemein .

 

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